Dokumentationsmöglichkeiten kindlicher Entwicklung in der Kita

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1. Entwicklungsschnecke

1.1. Vorgehensweise

1.1.1. Daten des Kindes auf dem Beobachtubgsbogen eintragen

1.1.2. Ausfüllen der Kästchen mithilfe des Heftes

1.1.3. Reflexion mit den Kollegen in einer Fallbesprechung

1.1.3.1. haben sich Beobachtungsfehler eingeschlichen?

1.1.3.2. der allgemeine Entwicklungsstand wird besprochen

1.1.3.3. welche Stärken sind besonders auffällig?

1.1.3.4. Gibt es in einem Bereich Förderungsbedarf

1.1.4. einen Entwicklungsbericht schreiben

1.1.5. Elterngepräch

1.2. Vor- & Nachteile

1.2.1. Vorteile

1.2.1.1. die Entwicklung des Kindes ist sehr gut ersichtlich

1.2.1.2. anschauliche Darstellung, leicht verständlich

1.2.1.3. es bedarf wenig Vorbereitungszeit

1.2.2. Nachteile

1.2.2.1. sehr detailiert (kann bei den ersten Malen sehr zeitaufwenig sein)

1.2.2.2. teilweise nicht eindeutig definierte Fähigkeiten (zum Teil unklar wann Kästchen gar nicht, halb oder ganz ausgefüllt werden sollen | Diskussionen mit Kollegen können folgen)

1.2.2.3. kann durch die vielen Zahlen auf die Eltern überfordernd wirken (viele Fragen und zu lange Entwicklungsgespräche können folgen)

1.3. Inhalte

1.3.1. Aufbau des Heftes

1.3.1.1. Beiheft und 10 Entwicklungsschnecken

1.3.1.2. allgemeine Informationen

1.3.1.3. Hinweise zur Beobachtung im Allgemeinen

1.3.1.4. Zahlen werden einzeln Erklärt

1.3.1.4.1. mit Tipps

1.3.1.4.2. Ideen zur Überprüfung

1.3.1.4.3. genaue Beschreibung der Fähigkeit

1.3.1.5. Hinweise zum Teamgespräch

1.3.1.6. Formulierungshilfen für den Entwicklungsbericht

1.3.1.7. Hinweise für das Elterngespräch

1.3.1.8. Beispiele für Entwicklungsberichte

1.3.2. Bildungsbereiche

1.3.2.1. 0-3 Jahre

1.3.2.1.1. Denken

1.3.2.1.2. Emotionalität, soziales Miteinander

1.3.2.1.3. Bewegung, Geschicklichkeit

1.3.2.1.4. Sprechen

1.3.2.1.5. Hören, Sehen, Verstehen

1.3.2.1.6. Körperkontrolle

1.3.2.2. 3-6 Jahre

1.3.2.2.1. Denken

1.3.2.2.2. Emotionalität, soziales Miteinander

1.3.2.2.3. Bewegung

1.3.2.2.4. Sprechen, Hören, Sehen

1.3.2.2.5. Lebenspraxis

1.3.2.2.6. Spielen

1.3.2.3. Weitere/ Detaliertere Bereiche in anderen Heften

1.4. Fazit

1.4.1. Auch wenn es nennenswerte Nachteile gibt, ist die Entwicklungsschnecke nach einer guten Einarbeitung sehr gut für die Praxis. Vor allem die Hilfen die das Heft bietet stechen hier hervor.

2. Die neun Intelligenzen

2.1. Vorgehensweise

2.1.1. Kind beobachten

2.1.2. Fragebogen ausfüllen

2.1.3. Auswertung

2.2. Vor- & Nachteile

2.2.1. Vorteile

2.2.1.1. Förderung der Fähigkeiten bezogen auf die Diversität und Persönlichkeitsentwicklung

2.2.1.2. Vielfältige Analyse mehrerer Kompetenzbereiche

2.2.1.3. Bezug auf Berufswahl und Interessen

2.2.2. Nachteile

2.2.2.1. Lediglich neun Intelligenzen

2.2.2.2. keine Voraussagen wie beim klassischen Intelligenztest

2.2.2.3. uneinheitliche Ergebnisse in einer Studie 2006

2.3. Inhalte

2.3.1. Anwendungsbereiche

2.3.1.1. Vermittlung eines Themas auf vielschichtiger Ebene

2.3.1.2. Einbindung in das Konzept pädagogisscher Einrichtungen

2.3.1.3. Persönlichkeitsschätzung und Unterestützung bei der Berufswahl

2.3.1.4. Einfühlen in die Gefühlswelt anderer Personen

2.3.2. Die neun Intelligenzen

2.3.2.1. Sprachliche Intelligenz

2.3.2.2. Logisch- mathematische Intelligenz

2.3.2.3. Musikalische INtelligenz

2.3.2.4. körperlich- kinetische Intelligenz

2.3.2.5. Räumliche Intelligenz

2.3.2.6. Interpersonale Intelligenz

2.3.2.7. Intrapersonale Intelligenz

2.3.2.8. Natürliche Intelligenz

2.3.2.9. Existenzielle Intelligenz

3. Seldak

3.1. Vorgehensweise

3.1.1. am besten durch Bezugserzieher

3.1.2. manches gleich einsetzen, anderes durch gezieltes Beobachten ausfüllen

3.1.3. einzeln und im Team reflektieren

3.2. Vor- &Nachteile

3.2.1. Vorteile

3.2.1.1. wissenschaftlich begründetes Verfahren→ Auswertung durch statistische Normwerte

3.2.1.2. Lenkt den Blick auf konkrete Ziele für die Förderung sprachlicher Kompetenzen

3.2.1.3. gut verständlich, übersichtlich

3.2.2. Nachteile

3.2.2.1. nur die Sprache wird beobachtet

3.2.2.2. Ausprägungsgrade sind individuell verschieden → schwer zu entscheiden wann etwas sehr oft, oft, manchmal,... passiert

3.2.2.3. Beobachtungszeitraum ist nicht vorgegeben

3.3. Inhalte

3.3.1. Aufbau

3.3.1.1. sprachrelevante Situationen: Aktivität und Kompetenzen

3.3.1.1.1. Zeigt das Kind Interesse oder Freude an diesen Situationen?

3.3.1.1.2. Wann wird es hier sprachlich Aktiv?

3.3.1.1.3. Auf welchem sprachlichen Niveau wird das Kind aktiv und welche Kompetenzen zeigt es dabei?

3.3.1.2. Sprachliche Kompetenzen im engeren Sinn

3.3.2. Bereiche

3.3.2.1. Verstehen von Handlungsaufträgen/ Aufforderungen

3.3.2.2. Wortschatz

3.3.2.3. Grammatik

3.3.2.4. Dialekt

3.3.2.5. Sprechweise

3.3.2.6. Sätze nachsprechen

3.4. Konsequenzen für päd. Arbeit

3.4.1. stärkere Auseinandersetzung mit dem Bereich Sprache

3.4.2. lenkt den Blick auf konkrete Förderung sprachlicher Kompetenzen

3.4.3. Reflexion der pädagogischen Arbeit

4. Sismik

4.1. Wichtig!

4.1.1. Sismik ist speziell für nicht deutschsprachige Kinder und behandelt ausschließlich die Sprache des Kindes!

4.2. Vorgehensweise

4.2.1. Beurteilung durch die Bezugserzieherin

4.2.2. Ergänzung durch Kollegen/ Team möglich

4.2.3. Orientierung beim Ankreuzen an den verbalen Abstufungen

4.3. Vor- & Nachteile

4.3.1. Vorteile

4.3.1.1. übersichtliche Darstellungsweise - Anhaltspunkte für ein Elterngepräch

4.3.1.2. einfache Erklärungen für den Umgang mit dem Bogen

4.3.1.3. stärkt Zusammenarbeit im Team

4.3.2. Nachteile

4.3.2.1. deutschsprachige Fachkräfte können Familiensprache des Kindes schlecht beurteilen

4.3.2.2. einige Situationen müssen erst künstlich herbeigeführt werden

4.3.2.3. kein Platz für eigene Anmerkungen im 2. und 3. Teil

4.4. Inhalte

4.4.1. Bereiche

4.4.1.1. Sprachverhalten in verschiedenen, sprachrelevanten Situationen

4.4.1.2. Sprachliche Kompetenz im engeren Sinn (deutsch)

4.4.1.3. Die Familiensprache des Kindes

4.4.1.4. Das Kind in seiner Familie

4.4.2. Konzeption

4.4.2.1. Begleitung von "normaler" kindlicher Sprachentwicklung (im deutschen) durch gezielte und systematische Beobachtung

4.4.2.2. Motivation und Interessen des Kindes erkennen

4.4.2.3. Sprachentwicklung und Literacy

4.4.2.4. sprachliche Kompetenz

4.4.2.5. Familiensprache und Familie des Kindes

5. Perik

5.1. Vorgehensweise

5.1.1. längere Beobachtung des Kindes und Dokumentation

5.1.2. Ergebnisse und Zahlenwerte zusammen zählen

5.1.3. Teilung der Summenwerte in drei Gruppen

5.1.3.1. Resilienz

5.1.3.2. Seelische Gesundheit

5.1.3.3. schulrelevante Fähigkeit

5.1.4. Einschätzung durch Vergleichstabelle

5.1.5. Reflexion und Auswertung im Team

5.2. Vor- & Nachteile

5.2.1. Vorteile

5.2.1.1. gutes und umfassendes Bild von der Entwicklung des Kindes

5.2.1.2. keine einseitige Betrachtungsweise durch Reflexion im Team

5.2.1.3. übersichtlich

5.2.2. Nachteile

5.2.2.1. keine spontane/ kurze Beobachtung möglich

5.2.2.2. zeitintensiv bei erster Einarbeitung

5.2.2.3. kostenintensiv

5.3. Inhalte

5.3.1. Leitfragen

5.3.1.1. Was kann das Kind?

5.3.1.2. Über welche Kompetenzen verfügt es und in welcher Intensität?

5.3.2. Beobachtung und pädagogisches Handeln

5.3.2.1. Das einzelne Kind differenziert wahrnehmen

5.3.2.2. eigene Erwartungen reflektieren

5.3.2.3. Kompetenzen gezielt fördern

5.3.2.4. Generelle Leitlinien für die Förderung

5.3.3. Bildungsbereiche

5.3.3.1. Kontaktfähigkeit

5.3.3.1.1. Kontakt zu anderen Kindern aufnehmen und Initiativen setzen, die für andere Kinder attraktiv sind

5.3.3.2. Selbststeuerung/ Rücksichtnahme

5.3.3.2.1. eigene Wünsche zurück stellen, sich in die Situation anderer versetzen und Rücksicht nehmen

5.3.3.3. Selbstbehauptung

5.3.3.3.1. eigene Interessen und Standpunkte selbstbewusst vertreten- auch in schwierigen Situationen

5.3.3.4. Stressregulierung

5.3.3.4.1. in Belastungssituationen ansprechbar bleiben, Fassung bewahren oder wieder finden, emotionale Audgeglichenheit

5.3.3.5. Aufgabenorientierung

5.3.3.5.1. Aufgaben selbstständig und zielstrebig bearbeiten

5.3.3.6. Explorationsfreude

5.3.3.6.1. Freude am Erkunden, Wissbegierde; Bereitschaft, sich mit Neuem auseinander zu setzen

5.4. Fazit

5.4.1. Perik kann gut für eine strukturierte Beobachtung genutzt werden, um eine positive Entwicklung des Kindes festzuhalten.

6. Petermann & Petermann

6.1. Vorgehensweise

6.1.1. ruhige Umgebung

6.1.2. Fragebogen ausfüllen

6.1.3. bei Nichterfüllung werden Aufgaben nochmals überprüft

6.1.4. Punkte werden zusammengezählt

6.1.5. Ergebnisse werden in Gesamtübersicht eingetragen

6.2. Vor- und Nachteile

6.2.1. Vorteile

6.2.1.1. einfach strukturierte Übersicht

6.2.1.2. Gesamtübersicht über den Entwicklungsstand des Kindes

6.2.1.3. Was man weiß, kann man ohne konkrete Beobachtung ankreuzen

6.2.2. Nachteile

6.2.2.1. Schwierigkeiten bei Umsetzung des Zeitplans

6.2.2.2. durch Wiederholung keine taggenaue Altersangabe

6.2.2.3. festgelegte Items

6.3. Inhalte

6.3.1. Förderung der Kinder

6.3.1.1. nicht nur Schwächen werden behoben sondern auch Stärken gefördert

6.3.1.2. bei Erfüllung der Aufgaben bekommt das Kind Aufgaben des nächst höheren Altersbereich

6.3.2. Bereiche

6.3.2.1. Haltungs- und Bewegungssteueerung

6.3.2.2. Fein- und Visuomotorik

6.3.2.3. Sprachentwicklung

6.3.2.4. Kognitive Entwicklung

6.3.2.5. Emotionale Entwicklung

6.3.2.6. Soziale Entwicklung

6.4. Fazit

6.4.1. Die EBD ist sehr strukturiert und übersichtlich. Auf einen Blick, lässt sich der jeweilige Entwicklungsstand ablesen.

6.4.2. Das Zeitmanagement ist schwierig zu vereinbaren, da der Betreuungsschlüssel in den Kindergärten nicht so hoch ist, dass ein Erzieher nur für die Beobachtungen eingesetzt werden kann. Und die Kreativität des Erziehers ist durch sehr starre Items eingeschränkt. Dadurch ist die Beobachtung nicht individuell auf das Kind anpassbar.

7. Grenzsteine der Entwicklung

7.1. Vorgehensweise

7.1.1. in regelmäßigen Abständen

7.1.2. mithife dieses systematischen Beobachtungsbogens werden die Items bearbeitet und entspechenden angekreuzt

7.1.3. Ergebnisse werden in einer Auswertungsliste festgehalten

7.1.4. auf Auffälligkeiten achten

7.2. Vor- und Nachteile

7.2.1. Vorteile

7.2.1.1. einfache Items/ gute Struktur

7.2.1.2. Erfassung der wichtigsten Entwicklungsschritte

7.2.1.3. Hinweise für gravierende Entwicklungsverzögerungen

7.2.2. Nachteile

7.2.2.1. geringer Differenzierungsgrad

7.2.2.2. schwere Entscheidung bei Items, da sie sehr grob formiert sind

7.2.2.3. Verunsicherung bei Eltern schnell möglich

7.3. Grenzsteine

7.3.1. Körpermotorik

7.3.2. Hand-Fingermotorik

7.3.3. Sprachentwicklung

7.3.4. Kognitive Entwicklung

7.3.5. Soziale Kompetenz

7.3.6. Emotionale Kommpetenz

7.4. Fazit

7.4.1. Die Grenzsteine sind ein hervorragendes Mittel zur Erfassung elemantarer kindlicher Entwicklung. Sie sind kompakt formuliert und in der Praxis zügig umsetzbar.

8. Dies sind nur beispielhafte Dokumentationsmöglichkeiten, es gibt natürlich noch viele weitere namenhafte Möglichkeiten die hier nicht erwähnt wurden.