M01 - Fallstudie 3

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M01 - Fallstudie 3 により Mind Map: M01 -  Fallstudie 3

1. Erefahrungen/Grundsätze bzgl. Lernen

1.1. Erforderliche Lernprozesse sind - aufgrund stetigen und komplexen Wandels - nicht zentral planbar

1.2. Lernen ist primär ein Bestandteil der täglichen Arbeit

1.3. liegt in der Verantwortung der Mitarbeiter selbst, ...

1.3.1. ... denn nur sie können wirklich wissen, was sie brauchen, und nur sie können lernen – aber nicht „gelernt werden“.

1.4. Besser: Förderung vielfältiger spontaner individueller Lernreaktionen aller Mitarbeiter aus ihrer jeweiligen (Arbeits-)Situation heraus

1.5. Aufgabe des Unternehmens, dafür zu sorgen, dass die potenziellen Lernheraus- forderungen, die mit moderner Arbeit verbunden sind, aufgegriffen und genutzt, also in reale Lern- prozesse umgesetzt werden können

1.5.1. -> Arbeit muss lernförderlich gestaltet, und es muss eine Infrastruktur des Lernens bereitgestellt werden

2. Berufsausbildung

2.1. Rahmenbedingungen

2.1.1. Zeit

2.1.2. Zugängliche Informationen und Lernmittel

2.1.3. Lernbegleiter hilft, den Arbeits-Lern-Prozess nachträglich zu reflektieren

2.1.4. Fehlertolerantes, akzeptierendes Klima

2.1.5. Vertrauen in die Lehrlinge

2.1.6. Handlungsorientierte Seminare für Inhalte, die sich nicht vor Ort erlernen lassen

2.2. Effekte

2.2.1. Lehrlinge werden eigeninitiativ, begreifen, dass sie für ihr Lernen selbst verantwortlich sind und erwerben Selbstkompetenz

2.2.2. Mitarbeiter u. Führungskräfte lernen die Arbeitssituationen durch die "Lernbrille" zu betrachten.

2.2.3. Ausbilder lernen Lernprozesse zu beobachten, zu begleiten und sich mit Unterweisungen zurückzuhalten

2.3. Ziel

2.3.1. Es soll eine grundlegende Bereitschaft zum Lernen erzeugt werden, die auch dann zur Verfügung steht, wenn es darum geht, unabhängig von defi- nierten Lern- bzw. Ausbildungssituationen den stetigen Wandel zu verarbeiten.

3. Lernfelder

3.1. 1. Ständige Weiterqualifizierung bei Neuerungen und Veränderungen

3.1.1. Ständiges Lernen wird Teil der Berufsaufgabe.

3.1.2. „Entlernen“ und Neulernen Es geht bei diesem Lernfeld keineswegs nur um Anpassung, sondern immer um aktive, tätige Verarbeitung.

3.1.3. Lernformen

3.1.3.1. Formen der Informationsaufnahme und -verarbeitung

3.1.3.1.1. Freier Informationszugang für alle

3.1.3.1.2. Informationszugang durch eine „Ablage für Relevantes“

3.1.3.1.3. Zugangsverbesserung durch „nutzerfreundliche“ Informationsgestaltung

3.1.3.1.4. „Neuheitenkorb“

3.1.3.1.5. Reflektiertes Arbeiten

3.1.3.1.6. Lernen durch „Forschen“

3.1.3.1.7. Lernen durch Erkundung des Umfelds

3.1.3.1.8. Lernverantwortung durch Zuständigkeitsbildung

3.1.3.1.9. Weitergabe von Spezialwissen an das Team:

3.1.3.1.10. Lernen durch Arbeitswechsel

3.1.3.2. Verstehen und Verarbeiten von Informationen

3.1.3.2.1. Bessere Verarbeitung und Umsetzung von Informationen durch Mitteilung von Hintergründen

3.1.3.2.2. Frühzeitige Information als Voraussetzung für ein „Mitlernen“

3.1.3.2.3. Gerüchte als Lernmedien

3.1.3.2.4. Informelle Informations- und Beratungsnetzwerke

3.1.3.2.5. Informelles „Ratschen“ als Lernform

3.1.3.2.6. Lernen durch gemeinsames Verarbeiten und ausgeprägtes Besprechungswesen

3.1.3.2.7. Arbeitsprojekte als Lernprojekte

3.1.3.2.8. Bewusste Lernplanung bei Innovationen

3.1.3.2.9. Lernende als Lehrende

3.2. 2. Die ständige Verbesserung der Mitarbeiter im Hinblick auf ihre Arbeit

3.2.1. Lernen muss nicht nur stattfinden, wenn Veränderungen von außen ein Umdenken und Neuorientieren verlangen. Dabei bleibt Lernen letztlich reaktiv.

3.2.2. Lernformen

3.2.2.1. Offenheit für Neues

3.2.2.2. Lernförderliches Führungsverhalten – Lernen durch Problemlösen und Ausprobieren

3.2.2.2.1. verlangt ein neues Verständnis der Führungsrolle

3.2.2.3. Qualitätsentwicklung und ständige Verbesserung als Lernform

3.2.2.4. Der Alltag als Kreativitätsübung

3.2.2.5. Gemeinsames Auswerten von Erfolgskontrollen

3.2.2.5.1. Wichtig dafür, dass diese Instrumente zu Lernformen werden, ist, dass sie für alle Mitarbeiter zugänglich sind und gemeinsam im Team besprochen und ausgewertet werden.

3.2.2.6. Voneinander lernen

3.2.2.7. Lernen à la carte und just in time – Fragenwerkstatt

3.2.2.7.1. „Off-the-Job“-Lernform

3.2.2.7.2. nach den Prinzipien von sog. Open-Space-Seminaren

3.2.2.7.3. „Forschungsraum“, -> Möglichkeit, gezielt nach Informationen zu suchen, auch den Austausch mit Experten, um sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.

3.3. 3. Die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter

3.3.1. Weiterentwicklung der Mitarbeiter unabhängig von einer unmittelbaren beruflichen Herausforderung

3.3.2. Ebene Weiterentwicklung der allgemeinen Handlungskompetenzen der Mitarbeiter selbst (Persönlichkeitsbildung)

3.3.3. Ebene Persönliche Vorbereitung auf bestimmte berufliche Handlungssituationen (->Einarbeitung)

3.3.3.1. Lernformen

3.3.3.1.1. Einarbeitung neuer (Filial-)Mitarbeiter

3.3.3.1.2. Der Lernweg zum Filialleiter

3.3.4. Ebene Verarbeitung persönlicher Lernherausforderungen

3.3.4.1. noch eng an bestimmte Arbeitsaufgaben und situationen gebunden

3.3.4.2. ergibt sich aus ganz individuellen Arbeitserfahrungen.

3.3.4.3. nicht standardisierbar oder regelbar

3.3.4.4. Rahmenbedingungen

3.3.4.4.1. Lernfreundliche Fehlerkultur

3.3.4.4.2. lernförderliches Klima

3.3.4.4.3. Vorgesetzte als Lernbegleiter

3.4. 4. Umsetzung der Unternehmensphilosophie/der Unternehmensstrategien im individuellen Handeln