Digitale Transformation & Kommunikation

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Digitale Transformation & Kommunikation da Mind Map: Digitale Transformation & Kommunikation

1. Begriffe

1.1. Tranformation

1.1.1. Unter Transformation versteht man den Prozess der Veränderung, vom aktuellen Zustand (IST) hin zu einem angestrebten Ziel-Zustand in der nahen Zukunft. Eine Transformation repräsentiert einen fundamentalen und dauerhaften Wandel.[1] Permanente Transformationsprozesse sind im heutigen Zeitalter für Unternehmen aufgrund der revolutionären Entwicklung (durch Digitalisierung, Globalisierung etc.) und dem schnellen Wirtschaftswachstum unumgänglich. Unter anderem soll der Transformationsprozess dazu dienen, den Veränderungen des digitalen Zeitalters gerecht zu werden und sich immer wieder schnell wandelnden Märkten anpassen zu können. Während die Wirtschaft als Ganzes schon immer einem gewissen Transformationsdrang unterlag, der sich vor allem in volkswirtschaftlichen Entwicklungen abzeichnete, lässt sich auf betriebswirtschaftlicher Ebene ein konkreter Handlungsrahmen für Veränderungsprozesse abbilden. Dieser betrifft neben einer gesamten Branche auch das Unternehmen an sich.

1.2. Digitale Transformation

1.2.1. Die digitale Transformation (auch „digitaler Wandel“) bezeichnet einen fortlaufenden, in digitalen Technologien begründeten Veränderungsprozess, der in wirtschaftlicher Hinsicht speziell Unternehmen betrifft. Im engeren Sinne wird als digitale Transformation häufig der durch digitale Technologien oder darauf beruhenden Kundenerwartungen ausgelöste Veränderungsprozess innerhalb eines Unternehmens bezeichnet.

1.2.2. Basis der digitalen Transformation sind eine digitale Infrastruktur sowie die – traditionell als Informationstechnik bezeichneten – digitalen Technologien, die in einer immer schneller werdenden Folge entwickelt werden und somit den Weg für wieder neue digitale Technologien ebnen.

1.2.3. Zu den wesentlichen Treibern der digitalen Transformation gehören die digitalen Infrastrukturen (zum Beispiel: Netze, Computer-Hardware) und Anwendungen (zum Beispiel Apps auf Smartphones, Webanwendung) sowie die auf den digitalen Technologien basierenden Verwertungspotentiale, zum Beispiel digitale Geschäftsmodelle.

1.2.4. Auch die Erwartungshaltung von Individuen – insbesondere vieler jüngerer innovativer Mitglieder der Gesellschaft unter anderem den Unternehmen gegenüber – stellt selbst eine starke treibende Kraft der digitalen Transformation dar.

1.3. Disruption

1.3.1. Disruption ist ein Prozess, bei dem ein bestehendes Geschäftsmodell oder ein gesamter Markt durch eine stark wachsende Innovation abgelöst beziehungsweise „zerschlagen“ wird.

1.3.2. Der Begriff „Disruption“ leitet sich von dem englischen Wort „disrupt“ („zerstören“, „unterbrechen“) ab und beschreibt einen Vorgang, der vor allem mit dem Umbruch der Digitalwirtschaft in Zusammenhang gebracht wird: Bestehende, traditionelle Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien oder Dienstleistungen werden immer wieder von innovativen Erneuerungen abgelöst und teilweise vollständig verdrängt. Insbesondere in der Startup-Szene ist der Begriff „Disruption“ eine beliebte Vokabel, da er das revolutionäre Denken eines Gründers zum Ausdruck bringt.

1.3.3. Auslöser von Disruption

1.3.3.1. Status Quo ist dysfunktional. Kritische Masse von Nutzern, die sich anders verhält als zuvor. Neue Akteure. Neue Technologien.

1.4. Innovation

1.4.1. Innovation ist ein Vorgang, welcher durch Anwendung neuer Verfahren, der Einführung neuer Techniken oder der Etablierung erfolgreicher Ideen einen Bereich, ein Produkt oder eine Dienstleistung erneuert und auf den neuesten Stand bringt.

1.4.2. Unterschied zwischen inkrementeller und radikaler Innovation

1.4.2.1. Innovationen mit einem geringen Grad an Neuigkeit (beispielsweise die Veränderung von Prozessen und Abläufen, die Entwicklung neuer Produkt-Features oder die Erweiterung bestehender Produktlinien) werden als inkrementelle Innovation bezeichnet.

1.4.2.2. Innovationen mit einem höheren Grad an Neuigkeit (beispielsweise komplett automatisierte Prozesse oder Marktneuheiten) werden als radikale Innovation bzw. disruptive Innovation bezeichnet.

2. Wie verändert sich die Kommunikation und die Rahmenbedingungen von Interaktion in der Digitalen Transformation?

2.1. Wie verändert der digitale Wandel das Profil der Kommunikation?

2.1.1. Kommunikation wird direkter

2.1.2. Neue Kommunikations- und Denk-Ideen

2.1.2.1. New Work

2.1.2.2. Agil

2.1.2.3. Design Thinking

2.1.3. Interne und externe Kommunikation auf Augenhöhe

2.1.4. Kultur im Vordergrund

2.1.5. Langer Atem und langfristige Planung notwendig

3. Tools

3.1. Auswahlkriterien

3.1.1. Mind-Mapping

3.1.2. Filesharing

3.1.3. Echtzeit-Kommunikation

3.1.4. gemeinsamer Kalender

3.1.5. Management Features

3.2. ZOOM

3.2.1. zoom.us

3.3. MS Teams

3.3.1. microsoft.com

3.4. Slack

3.4.1. slack.com

3.5. Trello

3.5.1. trello.com

3.6. Meistertask

3.6.1. meistertask.com

3.7. Asana

3.7.1. asana.com

3.8. Lifesize

3.8.1. lifesize.com

3.9. Basecamp

3.9.1. basecamp.com

3.10. Wrike

3.10.1. wrike.com

3.11. Spike

3.11.1. spikenow.com

4. 5 ECKPUNKTE DER DIGITALEN KOMMUNIKATION

4.1. Strategische Gedanken (Das verändert sich grundsätzlich?)

4.1.1. Was wollen Wir? / Was müssen wir?

4.1.1.1. Digitale Strategie (praxisorientiert) entwickeln

4.1.1.2. Fünf Leitfragen für die Unternehmenskommunikation im digitalen Wandel

4.1.1.2.1. Welche Unternehmensstrategie verfolgt unser Unternehmen in der digitalen Transformation? Wie ändert sich das Geschäft und wie, mit welchem Leitmotiv und welcher Strategie soll die Kommunikation diesen Prozess begleiten und fördern?

4.1.1.2.2. Wie sorgt die Kommunikation dafür, dass das Unternehmen angesichts interner Konflikte und Belastungen kommunikationsfähig bleibt und sich neue Strukturen, Prozesse, Kooperationsformen etablieren? Wie macht sie komplexe Projekte und Prozesse kommunizierbar?

4.1.1.2.3. Mit welchen Formaten und Maßnahmen der Kommunikation erreichen wir Mitarbeiter, Führungskräfte, aber auch externe Stakeholder am besten? Wie können wir unsere Botschaften, aber auch die Gesamtstory des Unternehmens und die kulturellen Merkmale am besten vermitteln?

4.1.1.2.4. Wie verändern sich durch den digitalen Wandel unsere Rollen und unser Selbstverständnis im Kommunikationsmanagement? Wie müssen wir uns aufstellen (in welcher Teamkonstellation und mit welchen Kompetenzen)?

4.1.1.2.5. Was bedeutet der digitale Wandel Ihres Unternehmens für Sie persönlich? Was ist Ihr eigener Anspruch? Wie verändert sich Ihre Rolle als Sparringpartner von Top-Management und Führungsmannschaft?

4.1.1.3. 10 Gebote der Umsetzung in der strategischen Unternehmens-Kommunikation

4.1.1.3.1. CEO in Treiber- und Führungsrolle bestärken

4.1.1.3.2. Aufsichtsrat und Mitbestimmung zu Unterstützern machen

4.1.1.3.3. Goodwill und Geduld des ­Kapitalmarkts sichern

4.1.1.3.4. Wahrnehmung als traditionellen Change-Prozess vermeiden

4.1.1.3.5. Neue „digitale“ Führungs- und Prozessmuster erkennbar machen

4.1.1.3.6. Wertewelt von Start-ups und Gen Y mit traditionellen ­Unternehmenswerten verbinden

4.1.1.3.7. Unternehmensmarke erneuern und auffrischen

4.1.1.3.8. Kommunikation von ­digitaler Transformation nicht mit ­Digitalisierung der Kommunikation gleichsetzen

4.1.1.3.9. Innovationsformate als ­Kommunikationsformate nutzen

4.1.1.3.10. Unternehmenskommunikator zum ­Dramaturgen der ­Transformation machen

4.1.2. Digital ist Anders!

4.1.2.1. Was ist anders?

4.1.2.1.1. Herausforderung

4.1.2.1.2. Vorbereitung

4.1.2.1.3. Kontakt

4.1.2.1.4. Disziplin

4.1.2.1.5. Interaktion

4.1.3. Technik Check

4.1.3.1. Die technischen Voraussetzungen müssen intern geschaffen werden.

4.2. So machen wir das. (Umsetzung: Struktur, Prozess, Empowerment)

4.2.1. Kultur "so machen wir das"

4.2.1.1. Kultur ist nicht greifbar, aber allgegenwärtig. Kultur organisiert unser Zusammenleben, formell und informell. Sie legt fest miteinander umgehen, welche Rituale und institutionalisierten Formate es gibt. Kultur drückt sich vor allem über die Art der Beziehungen aus.

4.2.2. Kultur aktiv gestalten

4.2.3. Technische interne Umsetzung voran treiben

4.2.3.1. Kommunikation (mit Bild) möglich machen

4.2.3.2. Welches Tool? Wofür?

4.3. Jetzt reden wir. (Umsetzung von Kommunikation intern/ extern)

4.3.1. Umsetzung der Kommunikation

4.3.1.1. Kommunikation ist unsicher

4.3.1.1.1. Sie können beruhigt davon ausgehen, dass Ihr Gegenüber Sie in 80% der Fälle nicht versteht.

4.3.2. Regeln der Kommunikation auch im digitalen Kontext beachten

4.3.2.1. Man kann nicht NICHT kommunizieren.

4.3.2.2. Es braucht eine gemeinsame Sprache. Es braucht gemeinsame Symbole.

4.3.2.3. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt.

4.3.2.4. Das WIE zählt mehr als das WAS. Ausdruck dominiert Inhalt.

4.3.3. Digitale Besprechungen

4.3.3.1. Digitale Besprechungen sind im Regelfall effektiver und ergebnisreicher als live Besprechungen - und man spart sich die Anreise.

4.3.3.2. Eine der wichtigsten Perspektiven ist, dass der Mensch im Home-Office immer vor der Technik kommt.

4.3.4. SEHEN hat Vorrang!

4.3.5. Kundenkontakt kundenorientiert gestalten

4.3.6. Erfolgreiche digitale Kommunikation

4.3.6.1. schneller & kompakter

4.3.6.2. auf den Punkt

4.3.6.3. 100% Persönlichkeit

4.3.6.4. maximale Flexibilität

4.3.6.5. Interaction is key

4.3.6.6. Empathie

4.4. im Team (Zusammenarbeit gestalten)

4.4.1. Jeder kennt die Regeln

4.4.2. Collaboration mit Tools möglich machen

4.4.3. Kultur des Austausches gestalten

4.5. Ich (Persönliche Auswirkung und Haltung)

4.5.1. Persönlicher Umgang und Einstellung zur Digitalen Transformation

4.5.1.1. Ich bin einer der Erfolgsfaktoren!

4.5.1.2. …Wir gestalten Kommunikation, entwickeln Eigenmotivation und zielorientiertes Handeln, um optimale Ergebnisse zu erreichen…