Begriffsbildung und Wissenserwerb

Anbei meine Mind Map zu Begriffsbildung und Wissenserwerb. Ich stelle zusätzlich Screenshots auf Moodle.

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Begriffsbildung und Wissenserwerb da Mind Map: Begriffsbildung und Wissenserwerb

1. Kognitionen= mentale/geistige Konstruktionen des Hirns

1.1. emotional

1.2. motivational

2. Sachwissen (Faktenwissen= explizit)

2.1. Begriffsbildung

2.1.1. Begriffe= Wissensbausteine, machen nur Sinn wenn mit anderen verbunden

2.1.1.1. Eigenschaftsbegriffe

2.1.1.1.1. klassische Theorie

2.1.1.1.2. Prototypentheorie

2.1.1.2. Begriffshierarchien

2.1.1.2.1. Je weiter unten, umso spezifischer

2.1.2. Beachtung des kulturellen HG!

2.1.3. Realdefinition, Nominaldefinition, operationale Definition

3. Handlungswissen (implizit)

3.1. implizit

4. Assimilation

4.1. R3gellernen (Gagné)

4.1.1. Wissenserwerb erfolgt nach Regeln --> Beziehung der Dinge

4.1.1.1. Wissenserwerb durch praktische Anschauung

4.1.1.1.1. Auswendiglernen vermeiden

4.1.1.1.2. Synonyme verwenden

4.1.1.1.3. Objekte anschaulich erklären

4.1.1.1.4. sinngemäßes Anwenden

4.1.1.1.5. sprachlich variierendes WH

4.2. Sinnvoll, rezeptives Lernen (Asubel)

4.2.1. mechanisch - sinnvoll

4.2.2. rezeptiv - entdeckend

4.2.2.1. Inhalt wird durch Lernenden selbst erarbeitet

4.2.2.2. Ordnen, Strukturieren, Verbalisieren des neuen Inhaltes und Einbauen in Wissenstrukturen

4.2.2.3. Intensive Vernetzung des Wissens

4.2.2.4. Bewältigung großer Stoffgebiete durch Anknüpfen an Vorwissen

4.2.3. untergeordnete Beziehung= bekannten Lehrstoff aufarbeiten

4.2.4. kombinatorische Beziehung- Lerngegenstand aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten

4.3. Entdeckendes Lernen (Bruner)

4.3.1. Problemlösefähigkeit

4.3.1.1. Induktion: vom Einzelfall auf alle weiteren Fälle übertragen

4.3.1.2. Deduktion: vom Allgemeinen auf den Einzelfall

4.3.2. Intuitives Denken (früher Bauchgefühl, heute rechte Gehirnhälfte)

4.3.3. Förderung der intrinsischen Motivation

4.4. Piaget

4.4.1. Assimilation= Einordnung von Dingen in vorherrschendes Wissen

4.4.2. Akkommodation= Anpassung der kognitiven Strukturen an neue Infomattionen

4.5. Verarbeitungstiefe= Wie umfassend Wissen gespeichert wird

4.6. Elaboration= eigene Auseinandersetzung mit Infos

5. Repräsentation

5.1. geistige Repräsentation- abstrakte Aussagen

5.1.1. episodisches Gedächtnis

5.1.1.1. Daten eigener Biografie

5.1.1.2. Daten der Menschen des Umfeldes

5.1.1.3. Erzählungen, Erlebnisse, ...

5.1.2. semantisches Gedächtnis

5.1.2.1. Schemata= abstraktes Wissen tritt als Prototypen auf

5.1.2.1.1. über- und untergeordnete Begriffe

5.1.2.2. Skrips

5.1.2.2.1. Schemata auf Handlungsebene

5.1.2.2.2. Slots sind Leerstellen, da jede Handlung auf verschiedene Art ausgeführt werden kann

5.2. analoge Repräsentation

5.2.1. Detailierte Ereignisse

5.2.2. auditive oder visuelle Aufnahme von Informationen

5.2.3. Wahrnehmungsbasierte Repräsentation = konkret anschauliches Denken

5.3. handlungsgemäße Repräsentation

5.3.1. motorische Kodierung (Radfahren)

5.3.2. Erwerb von Sachwissend urch handelnden Umgang mit Dingen

5.4. Multiple Repräsentation

5.4.1. Comenius und Pestalozzi

5.4.2. taktil-motorische Auseinandersetzung mit Dingen ist wichtig für die kognitive Entwicklung

5.5. Vernetztheit

5.5.1. Sachwissen wird in vernetzten, hierarchischen Strukturen gespeichert

5.5.2. Wissen muss mit realen Gedächtnisvorgängen vernetzt werden, um es abspeichern zu können.

5.5.3. Themen grafisch darstellen

6. Gedächtnis

6.1. Gedächtnisleistung: Aneignung/Enkodierung, Speicherung, Abruf/Dekodierung

6.1.1. Aneignung= selektiver Prozess

6.1.2. Informationsspeicherung= Verknüpfung mit Vorwissen (Geschieht im Schlaf)

6.2. Sensorisches Gedächtnis

6.2.1. Speicherung von Wahrnehmungseindrücken

6.2.2. Noch nicht weiterverarbeitete Informationen

6.3. Langzeitgedächtnis

6.3.1. Unbegrenzte Aufnahmekapazität

6.3.2. deklaratives Gedächtnis

6.3.3. sematisches Gedächtnis

6.3.4. prozedurales Gedächtnis

6.4. Kurzzeitgedächtnis

6.4.1. Speicherdauer bis zu 15 Sekunden

6.4.2. Mensch kann sich bis zu 7 Informationen gleichzeitig merken

6.4.3. mehrere Prozesse für die Transferierung ins LZG

6.4.3.1. Strukturieren neuer Informationen

6.4.3.2. Herstellung von Verknüpfungen

6.4.3.3. WH Enkodieren

6.4.4. Verschiedene Modelle

6.4.4.1. Modell des Arbeitsgedächtnisses

6.4.4.1.1. Speicherung

6.4.4.1.2. Aufmerksamkeitslenkung

6.4.4.1.3. Unterdrückung unrelevanter Informatinen

6.4.4.1.4. Aktivierung relevantem Vorwissen

6.4.4.2. Modell der Verarbeitungsteife

6.4.4.2.1. Intensität der Beschäftigung mit einem Thema hat Einfluss auf die Verarbeitung der Information

6.4.4.3. Cognitive Load Theorie

6.4.4.3.1. intrinsischer Anteil

6.4.4.3.2. effektiver Teil

6.4.4.3.3. ineffektiver Teil

6.5. Vergessen

6.5.1. aktiv ökonomisch

6.5.2. Demenz baut LZG ab

6.5.3. Im Alter werden Informationen nicht mehr so gut gespeichert

6.6. Erinnern

6.6.1. mechanisches Lernen= WH, auswendig lernen

6.6.2. langes Erinnern durch sinnhaftes Verknüpfen

7. Anwendungsbereiche in Unterricht und Erziehung

7.1. Begriffe in hierarchische Strukturen einbauen

7.2. Sensumotorisches Erfassen von Begriffen

7.3. kein mechanisches auswendig lernen sondern verstehen

7.4. Zusammenhand zwischen Handlungsebene und Begriffsebene herstellen

7.5. Die Stufe des formal-logischen Operierens wird nicht von allen gleich erreicht