Woche 3&4

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Woche 3&4 by Mind Map: Woche 3&4

1. MicroLearning

1.1. Ansatzpunkte

1.1.1. Microlearning fokussiert auf einen inhaltlichen (Microcontent) und zeitlichen (ca. 5- bis 15-mintige Lernaktivitäten) Ausschnitt informeller Lernprozesse und -umgebungen.

1.1.2. Microlearning fokussiert auf das informelle Lernen im Internet bzw. mit Unterstützung des Internets und bietet somit Anschlüsse an bestehende E-Learning-Strategien und -Projekte.

1.1.2.1. Förderung günstiger Rahmenbedingungen, um die Formalisierung informellen Lernens zu verhindern

1.1.3. Microlearning im Kontext von Web-2.0-Applikationen und -Services ist Social Learning.

1.2. begünstigende Rahmenbedingungen

1.2.1. Wenn der Wandel zum Alltag wird, so Cross , greifen langfristig geplante Bildungscurricula, Kurse und webbased Trainings zu kurz.

1.2.2. Wirtschaftliche Entwicklungen

1.2.2.1. effizient und effektiv

1.2.2.2. arbeitsplatznahes, -integriertes Lernen

1.2.2.3. aktuell und flexibel

1.2.3. Technologische Entwicklungen

1.2.3.1. Infrastruktur und Technik vorhanden

1.2.4. Kulturelle Entwicklungen

1.2.4.1. Net Generation, Generation C

1.2.4.1.1. always on

1.2.4.1.2. Google first

1.2.4.2. Kurze Bildungsformate treffen immer häufiger auf Mitarbeiter und Nutzer, die im Alltag ganz selbstverständlich online mit kurzen Informationsbausteinen umgehen.

1.3. Diskussionen

1.3.1. Modularisierung

1.3.1.1. Dahinter steckt die Idee, Module jederzeit aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herauslösen und zu neuen Lernangeboten zusammenfügen zu können. Das bedeutet, dass jedes Modul für sich alleine »funktionieren« muss, dass es keine Verweise auf andere, »benachbarte« Module enthält und nicht in einen größeren Erzählzusammenhang (»Story« oder »roter Faden«) eingebettet ist.

1.3.2. Mobiles Lernen

1.3.2.1. In den meisten Szenarien, für die Mobile- Learning-Angebote entwickelt wurden, stehen Vertriebs- oder Servicemitarbeiter im Vordergrund, die sich vor oder während eines Kundentermins schnell mit notwendigen Informationen versorgen.

1.4. Micro-Content

1.4.1. Er hat einen Fokus: Es geht um eine bestimmte, abgrenzbare Sache, eine Idee, ein Thema.

1.4.2. Er hat eine Struktur: Dazu gehört mindestens ein Titel, ein Autor, eine Datumsangabe, eine Adresse etc.

1.4.3. Er ist selbstständig: Eine Microcontent-Einheit enthält alle notwendigen Informationen, um sie zu verstehen.

1.4.4. Er ist unteilbar. Es handelt sich um die kleinste Sinneinheit, die nicht ohne Bedeutungsverlust gekürzt werden kann.

1.4.5. Er ist adressierbar: Microcontent besitzt eine individuelle URL, über die er ansteuerbar ist.

1.4.6. Von Microcontent wird zum Beispiel mit Blick auf einzelne Blogbeiträge (sogenannte Posts) gesprochen, die in der Regel genau diese Charakteristika aufweisen

1.4.7. Beim Microlearning geht es um Lernaktivitäten, die kurz sind, von wenigen Sekunden bis zu einigen Minuten. Selbst dort, wo Audio- und Videoformate als »Micromedia« Träger des Microcontents sind, wird bei ca. 10 bis 15 Minuten eine Grenze gesehen

1.4.8. Nutzer können demselben Microcontent in ganz unterschiedlichen Situationen begegnen. Er kann Gegenstand einer selbstgesteuerten Microlearning-Aktivität oder eines geführten Microtrainings sein.

1.5. Perspektiven

1.5.1. Aus Sicht der handelnden Person, die selbstorganisiert Informationen recherchiert, bearbeitet und bewertet, um eine Aktion auszuführen, eine Aufgabe zu lösen oder ein selbst gestecktes Ziel zu erreichen.

1.5.1.1. Diese Perspektive ist unmittelbar mit dem Bild des Wissensarbeiters verbunden.

1.5.1.2. Aus Sicht der handelnden Person schließt Microlearning unmittelbar an die Konzepte des informellen Lernens, des Web 2.0 bzw. Social Learning und des E-Learning 2.0 an.

1.5.2. Aus Sicht des Bildungsexperten, der einen Lerninhalt nach didaktischen Gesichtspunkten aufbereitet und ihn in einem definierten Bildungskontext zur Verfügung stellt. In diesem Fall wird auch von Microtraining gesprochen.

1.6. verstanden als ...

1.6.1. informelles Lernen

1.6.2. Social Learning

1.6.3. E-Learning 2.0

1.6.3.1. An die Stelle des Bearbeitens fertiger Kursmaterialien tritt ein aktives und kreatives »rip, mix and learn«. Neben einem Learning Management System stehen »Persönliche Lernumgebungen« oder »E-Portfolios«, mit deren Hilfe Lerner ihre Lernprozesse selbst managen, Lernerfolge dokumentieren und Ergebnisse mit anderen austauschen.

1.6.3.2. E-Learning 2.0 oder informelles E-Learning ist nicht primär Lernen für den Arbeitsprozess, sondern lernendes Problemlösen in der Wissensarbeit.

1.6.4. Microtraining

1.6.4.1. Kurze Bildungsformate, die in das formale Qualifizierungsangebot eines Unternehmens oder einer Organisation integriert werden

1.6.4.2. Beispiel Microtraining-Konzept

1.6.4.3. Ziele

1.6.4.3.1. Mitarbeiter für ein wichtiges Qualifizierungsangebot sensibilisieren

1.6.4.3.2. Informelles Lernen der Mitarbeiter fördern

1.6.4.3.3. Zielgruppen erreichen, die für traditionelle Lernformen nicht oder nur schwer erreichbar sind (viel unterwegs, kurze Lernfenster, ...)

1.7. Erfolgsfaktoren

1.7.1. Wissensarbeiter

1.7.1.1. Kompetenzen der Zielgruppe im Umgang mit den Werkzeugen des Web 2.0 fördern

1.7.1.2. Bereitstellen & Schaffung unterstützender u. förderlicher Rahmenbedingungen

1.7.2. andere Lerner

1.7.2.1. Lernräume schaffen,

1.7.2.2. Fach- oder Bildungsexperten als Ansprechpartner definieren

1.7.2.3. Lerninhalte unter didaktischen Gesichtspunkten erstellen

1.7.3. Zielgruppen

1.7.3.1. Wer seine Rolle in einer Organisation gerade erst eingenommen hat, benötigt in der Regel ein mehr formales, strukturiertes Training. Er benötigt eine systematische Heranführung an ein Thema in Form allgemeiner Curricula und Lernangebote, die Grundlagenwissen vermitteln.

1.7.3.2. Mit wachsenden Erfahrungen werden die Anforderungen des Mitarbeiters informeller und individueller. Er weiß selbst immer besser, welche Informationen er zu welchem Zeitpunkt benötigt.

1.7.4. Systeme, Prozesse u. Ressourcen

1.7.4.1. Systemebene

1.7.4.1.1. Ein LMS ermöglicht die zentrale Organisation aller Bildungsprozesse und -angebote, die effiziente Steuerung des E-Learnings sowie ein umfassendes Reporting und Controlling der Aus- und Weiterbildung. Es sind jedoch Systeme der formalen Qualifizierung, nicht des informellen Lernens.

1.7.4.1.2. Instrumente des Web 2.0 und deren Implementierung sind wichtige Grundlage für Microlearning und Microtraining

1.7.4.2. Prozessebene

1.7.4.2.1. Instrumente des Microlearnings und -trainings sind keine genuinen Bildungstechnologien. Unternehmen führen sie ein, um die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter zu verbessern sowie die interne und externe Kommunikation zu unterstützen.

1.7.4.2.2. Eine kurze Lerneinheit von drei Minuten steht nicht für sich selbst, ist sinnvollerweise eingebettet in eine länger andauernde Bildungskampagne oder ein mehrstufiges Blended-Learning-Konzept

1.7.4.3. Ressourcenebene

1.7.4.3.1. Für die Entwicklung der Bildungsangebote sind »Experten« (Bildungsexperten, HR Professionals) zuständig

1.7.4.3.2. Um schnell und effizient praxisorientierte Angebote zu entwickeln, sollte diese Entwicklung in der Verantwortung der Lerner und Experten »vor Ort« liegen (user-generated content) oder diese zumindest einbezogen werden.

1.7.5. Selbstorganisiertes lernen

1.7.5.1. Außensicht

1.7.5.1.1. Grad der Autonomie des Lerners zwischen selbstorganisiertem, selbstgesteuertem und selbstbestimmtem Lernen?

1.7.5.2. Innensicht

1.7.5.2.1. Wie bringt der Lernende selbst äußere Anforderungen und innere Ziele und Normen in Einklang?

1.7.5.3. Für Bildungsexperten bedeuten diese Perspektiven und die mit ihr verkünpften Unterscheidungen vor allem, sich kritisch mit ihren Zielgruppen, deren Kompetenzen, Motiven und Interessen auseinanderzusetzen und nicht aufdie Durchsetzungskraft einer Technologie oder eines Konzepts zu vertrauen, deren Vorteile »offensichtlich« sind.

1.7.5.4. im Unternehmenskontext

1.7.5.4.1. Unternehmenskultur

1.7.5.4.2. Prozesse und Regeln für den Umgang mit Web 2.0 (intern, extern)

1.8. Ausblick

1.8.1. Die Frage, wie sich Microlearning aus betrieblicher Perspektive entwickelt, ist unmittelbar mit der Frage verbunden, wie sich Unternehmen und Organisationen den neuen Möglichkeiten des Web 2.0 öffnen. Der wachsende Anteil wissensbasierter Arbeitsprozesse wird hier das Tempo des Wandels bestimmen.

2. twitter

2.1. Möglichkeiten

2.1.1. Vernetzung

2.1.1.1. Einige Referenten nutzendie Vernetzung aktiv, indem sie im Vorfeld einer Präsentation um Fragen und Kommentare bitten und dann „live“ auf das eingehen, was gerade via Twitter gefragt wird.

2.1.2. sich auf dem Laufenden halten

2.1.3. mit anderen austuaschen

2.1.3.1. Viele größere Unternehmen, aber auch eine wachsende Zahl von KMUs, nutzen Twitter, um mit Kunden, Partnern und Experten zu kommunizieren.

2.2. #Hashtags

2.2.1. Die gemeinsame Verwendung eines solchen Hashtags eröffnet viele Möglichkeiten: Die Teilnehmer einer Konferenz nutzen es häufig im Vorfeld, um ihre Anfahrt abzustimmen und gemein- same Treffen zu verabreden. We

2.3. Follower

2.4. Einsatzszenarien

2.4.1. 1. Ich habe eine Frage

2.4.2. 2. Ich habe etwas mitzuteilen

2.4.3. 3. Ich habe eine Meinung

2.4.4. 4. Ich werde in der Stadt sein

2.4.5. 5. Chats

2.4.6. 6. Anerkennung

3. Microblogging

3.1. Vorteile

3.1.1. schneller als "normale" Blogs

3.1.2. weniger Überlegungen erforderlich

3.1.3. häufigere und raschere Aktualisierungen

3.2. Funktionalität

3.2.1. Kurznachrichten lesen

3.2.1.1. Vernetzung (folgen) ist ohne Zustimmung der Verfasser möglich

3.2.2. Kategorisiereren

3.2.2.1. mittels #Hashtags

3.3. Formen im Unternehmenskontext

3.3.1. Zielsetzung

3.3.1.1. Me-Forming Informationen über die eigene Person posten

3.3.1.2. In-Forming Informationen über bestimmte Sachverhalte posten

3.3.2. Inhalt

3.3.2.1. Headlines

3.3.2.2. Content

3.3.3. Teilnehmerkreis

3.3.3.1. öffentlich

3.3.3.2. geschlossen

3.4. Nutzen

3.4.1. Bsp. Cirque du Soleil Vernetzung -> Information -> Kommunikation -> Sichtbarkeit -> Community -> Reichweite -> Motivation -> Feedback -> Lernen -> Qualität -> Return

3.5. Herausforderungen

3.5.1. zu klärenden Fragen VOR Einfühurng

3.5.1.1. 1. In welchem Anwendungsfeld kann bzw. soll Microblogging unterstützen? Welche der dort gültigen Rahmenbedingungen sind für das Microblogging-Vorhaben von Relevanz?

3.5.1.2. 2. Welche Interessensgruppen (Mitarbeitende, Kundschaft, Partner etc.) sind vom Micro-blogging-Vorhaben betroffen? Welche Interessensgnıppen sind aktiv am Vorhaben zu beteiligen.

3.5.1.3. 3. Welche Ziele verfolgt das eigene Unternehmen und welche Ziele verfolgen die wichtigsten der für das Microblogging-Vorhaben relevanten Interessensgrupperı? Welche dieser Zielsetzungen können bzw. sollen mit Microblogging unterstützt werden?

3.5.1.4. 4. Stehen die nötigen Ressourcen ür die Entwicklung, Einführung und den Betrieb der geplanten Microblogging-Anwendung zur Verfügung?

3.5.1.5. 5. Welche Fonn des Microblogging kann bzw. soll genutzt werden? Welche Regeln der

3.5.1.6. Nutzung (Dos & Don'ts) sollen von den Teilnehmenden eingehalten werden?

3.5.1.7. 6. Welche Rolle soll Microblogging in der gesamten Kommunikationslandschaft des Unternehmens übernehmen? Wie soll die neue Anwendung in die gesamte Anwendungslandschaft eingebettet sein?

3.5.1.8. 7. Welche Argumentationskette (Nutzen) rechtfertigt das Microblogging-Vorhaben?

3.5.1.9. 8. Welche messbaren Indikatoren lassen sich entlang der Argumentationskette festmachen? Welche Wirkungen soll Microblogging in Bezug auf diese Indikatoren erzielen?

3.5.2. Bei der Einführung von Microblogging ist- wie bei jeder Einführung neuer Hilfsmittel und Tools - sicherzustellen, dass alle künftigen User in der Lage sind, den Microblogging-Dienst entsprechend richtig zu nutzen. Das setzt nicht nur die Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Bedienung des neuen Tools voraus, sondern auch die umfassende Kommunikation des gewünschten Nutzungsverhaltens

3.5.3. Iintensive und ständige Bewerbung der Microblogging-Lösung bei den potenziellen Usern

3.6. Ausblick

3.6.1. Ob Microblogging im Unternehmenskontext künftig den hohen Erwartungen gerecht wird, hängt weniger vom Funktionsumfang, der Qualität und der Stabilität aktueller und zukünftiger Microblogging-Dienste ab. Der kritische Erfolgsfaktor im Microblogging ist und bleibt der Mensch: Nur wenn es den für Microblogging in Unternehmen Verantwortlichen gelingt,klare Anwendungsfelder abzugrenzen und nachvollziehbare, nutzenstiftende Use-Cases zu kreieren und nur wenn es gelingt, bei den am Microblogging aktiv Beteiligten entsprechendes Nutzungsverhalten zu erreichen, kann und wird sich Microblogging als fixer Bestandteil der Unternehmenskommunikation etablieren.