Kommunikation

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Kommunikation by Mind Map: Kommunikation

1. Nicken

2. Problemlösungszyklus nach Gordon

3. GfK nach Rosenberg

3.1. Wolfssprache

3.1.1. lebensentfremdend

3.1.1.1. Darunter versteht Rosenberg jene Formen von Kommunikation, die eine Verbindung zwischen Menschen blockiert und/oder unterbricht.

3.1.2. Leugnet eigene Gefühle oder Handlungen

3.1.3. fordern statt bitten

3.1.4. vermischung von Beobachtung und Bewertung

3.1.4.1. Moralisches Urteil

3.1.5. Eigene Bewertung als universal korrekt

3.2. Giraffensprache

3.2.1. gewaltfrei

3.2.2. reflektiert, Empathie,Sachlich

3.2.3. Erwachsenen ICH

3.3. Marshall B Rosenberg

3.3.1. 1961 Psycholog

3.3.2. 1984 Gründung Center for Nonviolent Communication

3.3.3. Jede Form von Gewalt ist ein tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses

3.4. Gefühle

3.4.1. niemand macht mir Gefühle

3.4.1.1. Verantwortung für Gefühle bei einem Selbst

3.5. Urteil

3.5.1. über andere sind entfremdete Äusserungen unserer eigenen, unerfüllten Bedürfnisse. Wenn wir unsere Bedürfnisse aussprechen, steigt die Chance, dass sie erfüllt werden.

3.6. Ärger

3.6.1. ist ein Sekundärgefühl, das der Vermeidung eines anderen Gefühls, z.B. Hilflosigkeit oder Ohnmacht dient. Es entsteht durch bewertetes Denken von falsch und richtig, bei dem wir die Schuld auf den anderen projizieren.

3.7. Aktives Zulosen nach GfK

3.7.1. Wahrnehmung

3.7.1.1. Was ich sehe / höre / erlebe

3.7.2. Gefühle

3.7.2.1. welche Gefühle kommen in mir auf

3.7.3. Bedürfnis

3.7.3.1. was brauche/benötige ich

3.7.4. Bitte

3.7.4.1. Deshalb hätte ich gerne, dass….

4. Kommunikationsmodelle

4.1. Das Johari-Fenster

4.1.1. Fenster vier Abschnitten

4.1.2. Bewusstmachen von unbewussten Anteilen um gemeinsamen Handlungsspielraum zu erweitern

4.1.3. Gelingt durch Rückmeldung und Bewusstmachung

4.2. Eisberg-Modell

4.2.1. Hemingway

4.2.1.1. ein Autor alle Details seiner Hauptfigur erzähle. Es genüge, wenn wie bei einem Eisberg, ein Achtel über Wasser zu erkennen sei.

4.2.2. 80%

4.2.2.1. Vorbewusst Beziehungsebene

4.2.2.1.1. Ängste, verdrängte Konflikte, Persönlichkeitsmerkmale

4.2.2.2. unbewusst Beziehungsebene

4.2.2.2.1. traumatische Erlebnisse, Erbanlagen, Instinkte

4.2.3. 20%

4.2.3.1. Sachebene

4.2.3.1.1. bewusst

4.2.3.1.2. Zahlen, Daten, Fakten, Gedanken, Gefühle, Wünsche

4.3. Pareto-Prinzip

4.3.1. 20% Aufwand 80% kann 80% des "Erfolges" erzielt werden

4.4. Die 5 Axiome

4.4.1. Jede Kommunikation enthält 5 Axiome

4.4.1.1. Verbale/nonverbale

4.4.1.1.1. Tonfall, Sprechgeschwindigkeit, Lachen, Gesten, Mimik

4.4.1.2. Inhalt (was) / Beziehung (wie)

4.4.1.2.1. c'est le ton qui fait la musique

4.4.1.3. Interpunktion

4.4.1.4. Digital (gesprochen) bzw. analog (nonverbal)

4.4.1.5. Symmetrisch (gleichrangig) / Komplementär (Mutter-Kind)

4.4.1.5.1. gleichrangig (symmetrisch = Kollegen, Ehepartner, Nachbar) oder nicht gleichrangig (komplementär = Eltern-Kind, Vorgesetzter-Mitarbeiter, etc.). In beiden steckt Konfliktpotenzial

4.5. Sender / Empfänger

4.5.1. erweitert

4.5.1.1. Codieren - Decodieren in 7 Schritten

4.5.1.1.1. 1. Sender hat Botschaft

4.5.1.1.2. 2. Formuliert - Codiert

4.5.1.1.3. 3. Sendet (Aussprechen)

4.5.1.1.4. 4. Übermittlung

4.5.1.1.5. 5. Empfängt / hört Botschaft

4.5.1.1.6. 6. Übersetzt - Decodieren

4.5.1.1.7. 7. Interpretiert

4.5.2. Gleicher Code um Störungen zu vermeiden

4.6. Transaktionsanalyse

4.6.1. vier Lebensanschauungen

4.6.1.1. Du bist ok - ich bin nicht ok

4.6.1.2. Du bist nicht ok - ich bin ok

4.6.1.3. Ich bin nicht ok- du bist nicht ok

4.6.1.4. Ich bin ok - du bist ok

4.6.2. Du musst.., du sollst nicht…, du darfst nicht…, wie oft soll ich dir sagen…, so lasse ich mich nicht behandeln…, wer hat angefangen? Wer hat recht? Ich habe es dir ja gesagt. Selber schuld, etc

4.6.3. Die drei Ich-Zustände

4.6.3.1. ELtern-Ich

4.6.3.1.1. Alles was ein Kind seine Eltern tun sah und sagen hörte

4.6.3.1.2. Jeder hat Eltern-Ich

4.6.3.1.3. Ermahnungen, Gebote, Verbote, auch positiven Aspekte

4.6.3.1.4. Alles wird als "Wahrheit" aufgezeichnet

4.6.3.1.5. Nicht nur Elternteile / Respektpersonen sind Aufzeichner, auch Fernseher, Tablet, Handy

4.6.3.1.6. kEL - kritisches Eltern-Ich-Verhalten

4.6.3.1.7. sEL - Fürsorgliches, stützendes Eltern-Ich-Verhalten

4.6.3.2. ERwachsenen-Ich

4.6.3.2.1. ER ab ca. 10 Monaten, allmähliche Entstehung des Erwachsenen-Ichs

4.6.3.2.2. ER trifft Entscheidungen, nach den Informationen aus EL / ER / KI

4.6.3.2.3. Wenn ER unter Druck kann ER so geschwächt sein, dass Emotionen ausbrechen und KI die "Entscheidungen" trifft

4.6.3.2.4. Überprüft Elternbotschaften, überprüft Impulse, hat Kontrollfunktion inne, verarbeitet Erfahrungen, sammelt und gibt Informationen, schätzt Wahrscheinlichkeiten ab, trifft Entscheidungen, ist ruhig, sachlich, offen, stellt Fragen wie: Wie, Was, Wo, Wann, Warum, Weshalb. Formulierungen beziehen sich auf die Sache. Das ER-Verhalten lässt Diskussionen zu, neutrale "Berichterstattung", wirkt authentisch, professionell, kann nachdenklich wirken, agiert partnerschaftlich, aktiv zuhörend, entspannt, Blickkontakt ist offen, Haltung zugewandt, aufmerksam, interessiert,

4.6.3.3. KInd-Ich

4.6.3.3.1. Innerliche Ereignisse (Gefühle) zwischen Geburt und Schulbeginn (ca. 0-6 Jahren)

4.6.3.3.2. Berne nannte dies "eingefühltes Lebenskonzept"

4.6.3.3.3. Positive Ereignisse wie Kreativität, Neugier, Abenteuerlust, Wissensdrang, Berühren, Fühlen, Erfahren, Aha-Erlebnisse

4.6.3.3.4. Wenn Gegenwart passenden Rahmen bietet werden diese Gefühle "abgespielt" (positive wie auch negative Gefühle)

4.6.3.3.5. aK - angepasstes Kind - Ich - Verhalten

4.6.3.3.6. rK - rebellisches - Kind - Ich - Verhalten

4.6.3.3.7. fK - freies - Kind - Ich - Verhalten

4.6.3.3.8. Gekreuzte Transaktion als Konfliktentschärfung

4.6.4. ER kann wie Muskel trainiert werden

4.6.5. Gekreuzte Transaktionen

4.6.5.1. unterbrochene Kommunikation

4.6.5.2. Eine gekreuzte Transaktion unterbricht die Kommunikation vorübergehend oder endgültig.

4.6.6. Parallele Transaktionen

4.6.6.1. Weichen stellen

4.7. Friedemann Schulz von Thun

4.7.1. Sachebene

4.7.1.1. Fakt

4.7.1.1.1. Daten, Tatsachen, Informationen

4.7.2. Appellseite

4.7.2.1. Absicht

4.7.2.1.1. Was Sender erreichen möchte

4.7.3. Beziehungsseite

4.7.3.1. Meinung

4.7.3.1.1. Wie steht der Sender zum Empfänger, was haltet er von ihm

4.7.4. Selbstkundgabe

4.7.4.1. Gefühle

4.7.4.1.1. Was Sender durch Senden der Botschaft von sich zu erkennen gibt

4.8. Gordon Modell

4.8.1. Das Verhaltensrechteck

4.8.1.1. Die Annahmelinie verändert sich ständig. Z.B. durch Umwelt, Mich selber, andere Person(en).

4.8.1.2. Die Annahmelinie ist bei jedem Menschen anders und kann bei jedem einzelnen von Tag zu Tag ändern.

4.8.2. Die Problemzuordnung

5. Missverständnis

5.1. Fehler beim Codieren

5.1.1. formuliert kompliziert

5.1.2. formuliert doppeldeutig

5.1.3. formuliert zu leise

5.1.4. formuliert klar, verhält sich kontrovers zu Formulierung

6. Reflexion

6.1. Fehler/Probleme bei "Decodieren"

6.1.1. versteht nicht weil zu leise

6.1.2. versteht falsch

6.2. Wieso, Nutzen

6.2.1. sich selber kennen lernen

6.2.2. bewusstes Handeln zu fördern

6.2.3. Wahrnehmung schärfen

6.2.4. ER entwickeln

6.2.5. Entscheidfindung / Selbstbestimmung fördern

6.2.6. negative Muster abbauen

6.2.7. Fokus auf Positives fördern/festigen

6.3. Wie reflektieren

6.3.1. Zeit einplanen

6.3.2. Sich selber beobachten

6.3.3. W-Fragen stellen

6.3.3.1. Was hat diese Nachricht bei mir ausgelöst?

6.3.3.2. Wie hat sich das angefühlt?

6.3.3.3. Woran habe ich das gemerkt?

6.3.3.4. Weshalb habe ich mich so gefühlt?

6.3.3.5. Woher kommt dieses Gefühl, woran erinnert es mich?

6.3.3.6. Was würde ich sagen/erwidern?

6.3.3.7. Was für eine Reaktion hätte dies beim Sender wohl ausgelöst?

6.3.3.8. Wie hätte mein Gesagtes die Stimmung beeinflusst?

6.3.3.9. Will ich so eine Reaktion/Stimmung?

6.3.3.10. Was hätte es zur Folge?

6.3.3.11. Wie könnte ich das ändern?

6.3.3.12. Wie könnte ich dies bewerkstelligen?

6.3.4. Gedanken schriftlich festhalten

6.4. Definition

6.4.1. philosophisch betrachtet - meint, über etwas nachdenken, etwas überprüfen. Dies kann über sich selbst und/oder das eigene Verhalten sein. Wenn ich reflektiere, bin ich bei mir. Reflektieren bedeutet auch, seine Gefühle zu erkennen und sie zu benennen.

7. Zuhören

7.1. Passiv Zuhören

7.1.1. Passiv Zuhören ist eine wirksame, nicht verbale Botschaft, die dem Gegenüber das Gefühl geben soll, ehrlich angenommen zu sein und ihn ermuntert, dich an seinem Leben teilhaben zu lassen.

7.1.2. Unterstützende Gesten

7.1.2.1. Kopfnicken

7.1.2.2. Nach vorne beugen

7.1.2.3. Lächeln

7.1.3. verbale Unterstützungen / Türöffner

7.1.3.1. Aah, ooh, ou, hui, aha, hmm

7.1.3.2. Magst du erzählen?

7.1.3.3. Das tönt interessant und spannend

7.1.3.4. Es scheint, als ob dich das sehr beschäftigt

7.1.4. Zyklus

7.2. aktives Zuhören

7.2.1. Hilfreiche Formulierungen

7.2.1.1. Trifft es zu, dass….

7.2.1.2. Ich verstehe dich so, dass….

7.2.1.3. Könnte es sein, dass….

7.2.1.4. Es scheint, du fühlst…

7.2.1.5. Du bist verärgert…

7.2.1.6. So wie ich dich verstehe…

7.2.1.7. Hab ich dich richtig verstanden…

7.2.1.8. Mit anderen Worten

7.2.1.9. Aus deiner Sicht….

7.2.1.10. Für dich ist es….

7.2.1.11. Ich höre, du….

7.2.2. Kommunikationsstörend

7.2.2.1. Übertreiben

7.2.2.2. Interpretieren

7.2.2.3. Analysieren

7.2.2.3.1. werten

7.2.2.4. Nacherzählen

7.2.2.5. Vorantreiben

7.2.2.5.1. Mit Vermutungen weiterfahren

7.2.2.6. Werten

7.2.2.7. Untertreiben

7.2.2.8. Moralisieren

7.2.2.9. Lösungen anbieten

7.2.2.10. Grimassen schneiden

7.2.3. Gefühle / Ausdrucksweisen

8. Emotionen

8.1. Grundemotionen nach Ekmann

8.1.1. Freude

8.1.2. Wut

8.1.3. Eckel

8.1.4. Furcht

8.1.5. Verachtung

8.1.6. Traurigkeit

8.1.7. Überraschung

8.2. Primärgefühle

8.2.1. Primärgefühle sind echte Gefühle, die körperlich wahrgenommen werden können, Primärge-fühle geschehen unwillkürlich.

8.3. Sekundärgefühle (Ersatzgefühle)

8.3.1. Sekundärgefühle werden "künstlich" produziert (bewusst oder unbewusst). Hinter einem Se-kundärgefühl steckt immer ein Primärgefühl. Das "Sekundärgefühl" dient als Schutz, nicht mit dem Primärgefühl konfrontiert zu werden (bewusst oder unbewusst). Bei Sekundärgefühlen liegt "Spannung in der Luft". Sekundärgefühle implizieren den Gedanken, dass irgendjemand nicht okay ist (oder ich nicht okay bin) und sind deshalb mit einem "Gedanken gekoppelt". Nahezu jedes Gefühl kann als Primär- oder Sekundärgefühl auftreten.

8.4. Ärger / Wut

8.4.1. ist Ausdruck eines oder mehrerer Urteile, über sich selbst oder über andere

8.4.2. ist ein "Schutzwall", um dahinter liegen Primärgefühle nicht "zu fühlen" bzw. nicht preis zu geben

8.4.3. signalisiert ein unerfülltes Bedürfnisse und/oder einen Schmerz

8.4.4. ist ein sehr hilfreicher Indikator, der eine "Not" offenlegt

8.4.5. Es ist niemals der Andere, der bewirkt, dass ich mich so fühle, wie ich mich fühle

9. Vermitteln

9.1. Rolle Moderator

9.1.1. No Go Befangenheit

9.1.2. nicht zu viele Infos im Vorfeld

9.1.3. ER Ich

9.1.3.1. Emotionen bewusst sein

9.2. Ablauf

9.2.1. Vorbereitung

9.2.1.1. Auseinandersetzung mit der Situation und eigene Rolle

9.2.2. Begrüssung

9.2.3. Informieren - betr. Ablauf / Rolle

9.2.3.1. Ich höre neutral zu…, meine Rolle besteht darin…, Regeln

9.2.4. Partei"anhörung

9.2.4.1. Beide Seiten anhören (etwa gleich lang), aktiv Zuhören

9.2.4.2. Hitzige Disskusionen

9.2.4.2.1. Pause

9.2.4.2.2. einzeln

9.2.4.2.3. Bitte um überlegung betreffend Lösung

9.2.5. Gehörtes zusammenfassen

9.2.5.1. sachlich beide Situationen darlegen

9.2.6. Hilfe zur Selbsthilfe mit W-Fragen

9.2.6.1. Ideen, Möglichkeiten aufzählen lassen, ev. mit Fragen unterstützen, Beschluss wiederholen

10. Ethik bzw. digitale Ethik

10.1. Die Ethik ist ein Teilbereich der Philosophie, die sich mit den Voraussetzungen und der Bewertung menschlichen Handelns befasst und ist das methodische Nachdenken über die Moral (Ethik beschreibt und beurteilt Moral kritisch).

10.2. Die Digitale Ethik setzt sich u.A. mit dem Verhältnis Mensch/Maschine, Rolle sozialer Medien, Überwachung und Privatsphäre auseinander

10.3. Cyber Mobbing

10.3.1. Cyber-Mobbing, (auch Internet-Mobbing, Cyber-Bullying, Cyber-Stalking) werden verschiedene Formen der Verleumdung, Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen oder Unternehmen mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel online bezeichnet. Dazu gehört auch der Diebstahl von (virtuellen) Identitäten, um in fremden Namen Beleidigungen auszustoßen oder Geschäfte zu tätigen usw. Cybermobbing gehört zu einer der zentralen Gefahren im Umgang mit Internet und neuen Medien.

10.3.2. Unter Mobbing versteht man das gezielte Drang-salieren einer einzelnen Person durch wiederholte Beleidigungen, Demütigungen oder körperliche Angriffe.

10.4. fake News

10.4.1. Als Fake News werden manipulativ verbreitete, vorgetäuschte Nachrichten bezeichnet, die sich überwiegend im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und anderen sozialen Medien, zum Teil viral verbreiten. Zunehmend wurde Fake News auch zu einem politischen Schlagwort und Kampfbegriff.

10.5. Shitstorm

10.6. doxing

10.6.1. Doxing (auch doxxing) ist das internetbasierte Zusammentragen und anschliessende Veröffentlichen personenbezogener Daten, zumeist mit bösartigen Absichten gegenüber den Betroffenen. Z.T. geht damit auch die Identifizierung anonymer Personen einher.