Psychologie

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Psychologie by Mind Map: Psychologie

1. 1. Psychologie allgemein

1.1. Psychologie

1.1.1. "Lehre von der Seele"

1.1.2. Definition: Wissenschaft vom Verhalten und Erleben des Menschen

1.1.3. Verhalten: Alles, was ein Organismus macht - beobachtbar

1.1.4. Erleben (mentale Prozesse): innere subjektive Erfahrungen: Empfindungen, Wahrnehmungen, Überzeugungen, Gefühle

1.2. Wissenschaft

1.2.1. forschende Tätigkeit - begründetes, geordnetes, für gesichert erachtetes Wissen

1.2.1.1. Wissenschaftliche Psychologie: eine Methode, Fragen zu stellen und sie zu beantworten Überprüfung konkurrierender Vorstellungen durch: Theorien systematischer Beobachtungen Auswertung

1.3. Psychotherapie

1.3.1. "emotionsgeladene, vertrauensvolle Interaktion zwischen einem ausgebildeten Therapeuten und einem Menschen mit psychischen Problemen“. (Myers, 2008: 796).

1.3.2. Ziel: psychische Gesundheit

1.3.3. Verschiedene Anwendungsgebiete

1.3.3.1. Allgemeine Psychologie

1.3.3.2. Klinische Psychologie

1.3.3.3. Umweltpsychologie

1.3.3.4. Entwicklungspsycholgie

1.3.3.5. ...

1.4. Experiment: Video Fußballspieler/Wahrnehmung

1.5. Lernfragen:

1.5.1. Wie ist die Psychologie als Wissenschaft definiert?

1.5.2. Wie ist die Abgrenzung von Psychologie und Psychotherapie?

1.5.3. Was haben Sie anhand des Experiments über sich gelernt?

1.5.4. Welche Subdisziplinen und welche Anwendungsfelder der Psychologie kennen Sie?

2. 2. Psychologie als Wissenschaft

2.1. Aufbau wissenschaftlicher Studien

2.1.1. 1. Einleitung

2.1.2. 2. Methoden

2.1.3. 3. Ergebnisse

2.1.4. 1/10 Sek. bis zum Tastendruck nach Ballgeräusch

2.1.5. 4. Diskussion

2.1.6. Tafelbild/eigene Aufzeichnungen

2.2. Experiment: Reaktionszeit

2.2.1. Ergebnis

2.2.1.1. 2/10 Sek. bis Versuchspersonen (VPn) bewusst wurde, dass sie das Geräusch gehört hatte.

2.2.2. Versuchsaufbau

2.2.2.1. Versuchsperson drückt Taste eines Telegrafengeräts sobald sie den Aufprall eines Balls auf einer Rampe hört

2.2.2.2. Das Chronoskop misst Zeit zwischen Hören und Tastendruck

2.2.2.3. Experimentelle Rahmenbedingungen:

2.2.2.3.1. Apparativer Versuchsaufbau

2.2.2.3.2. Variablenreduktion

2.2.2.3.3. Kontrolle der Bedingungen

2.2.3. Diskussion

2.2.3.1. Innerer Prozess von optischer Wahrnehmung über kognitive Verarbeitung zur motorischen Reaktion

2.3. Ordnung der psychischen Prozesse- Ordnungssystem

2.3.1. innere Prozesse (Gedanken, Motivationen, Gefühle) und Verhalten

2.3.2. die jeweilige Situation; externer Kontext

2.3.3. die jeweilige Person

2.3.4. Entwicklung der Person (Alter, Reife,..)

2.3.5. interpersonale Bezüge

2.4. Schema innerer Prozesse

2.4.1. Schaubild!

2.5. Lernfragen:

2.5.1. Was ist die Definition von Psychologie?

2.5.2. Was sind Anwendungsgebiete der Psychologie?

2.5.3. Beschreiben Sie grundlegende Prozesse des psychischen Systems.

3. 3. Wissenschaftliches Denken

3.1. Warum wissenschaftliches Denken?

3.1.1. Sonst keine Wissenserweiterung

3.1.2. Wissenschaft/Forschung hat kein Ende

3.1.3. Forschungsfreiheit in Art. 5 III GG

3.2. "Hinsightbias"

3.2.1. Ereignis ist eingetreten, man meint man hätte es vorher sehen können - aber fehlerhafter Glaube, Ergeinis war nicht vorhersehbar

3.3. Was führt zur Überschätzung der eigenen Intuition?

3.3.1. Übertriebene Selbstsicherheit

3.3.2. Ordnungsdrang - Mensch will in allem eine Ordnung erkennen

3.4. Grundelemente einer Theorie

3.4.1. Beschreibung > Erklärung > Prognose> Technologie

3.5. Ziele der Psychologie

3.5.1. Verhalten und mentale Prozesse...

3.5.1.1. 1. beschreiben

3.5.1.1.1. Die wichtigsten Arbeitsmethoden: Beobachtung Einzelfallstudie Befragung Tests Laborexperiment Feldexperiment

3.5.1.2. 2. erklären

3.5.1.2.1. Welche Ursachen hat ein Verhalten?

3.5.1.2.2. 1. Aktuelle psychische Prozesse: Motivation, Zufriedenheit

3.5.1.2.3. 2. Situation: auch andere Personen

3.5.1.2.4. 3. Persönlichkeit: Intelligenz, Extrovertiertheit

3.5.1.2.5. 4. Entwicklung der Person: Wie ist eine Person geworden?

3.5.1.3. 3. vorhersagen

3.5.1.3.1. Prognose werden als Wahrscheinlichkeiten ausgedrückt

3.5.1.4. 4. beeinflussen/verändern

3.5.1.4.1. Veränderung personaler Aspekte (z.B. Schulungen)

3.5.1.4.2. Veränderung situativer Aspekte (z.B. situativer Bedingungen)

3.5.1.4.3. Veränderung des interpersonalen Systems (z.B. Umstrukturierung des Teams)

3.5.1.5. (5. bewerten)

3.5.1.5.1. eflektion eigener Methoden durch Ergebnisse und Feedback

3.6. Lernfragen:

3.6.1. Was ist der Verzerrungseffekt durch nachtragliche Einsicht (Hindsightbias)?

3.6.2. Was macht die wissenschaftliche Haltung aus und wie hängt das mit dem kritischen Denken zusammen?

3.6.3. Welches sind die Elemente einer Theorie?

3.6.4. Welche Forschungsmethoden der Psychologie kennen Sie? Was sind ihre Anwendungsgebiete?

3.6.5. Welche Gütekriterien für psychologische Forschung kennen Sie?

3.6.6. Was ist eine Korrelation?

3.6.7. Worauf beruhen psychologische Interventionen / Veränderungsmaßnahmen?

4. Wahrnehmung

4.1. Wahrnehmung ist ein Prozess

4.1.1. Bottom up Processing (Datengesteuert)

4.1.1.1. Was sehe ich?

4.1.2. Aufnahme durch die Sinnesorgange

4.1.3. Weiterverarbeitung im Gehirn

4.1.4. Top down Processing (Konzeptgesteuert?

4.1.4.1. Habe ich so etwas schon einmal gesehen?

4.1.5. Konsequenz: Jeder nimmt die Welt anders war, und bildet damit sein eigenes "Weltbild aus"

4.2. absolute Wahrnehmungsschwelle muss überschritten werden, damit der Wahrnehmungsprozess beginnt

5. Blinde Flecken

6. Subliminale Stimulation

7. selektive Wahrnehmung

8. Kognition

8.1. "Alle mentalen Aktivitäten, die mit Denken, Wissen, Erinnern und Kommunikation zu tun haben"

8.1.1. Begriffe bilden

8.1.2. Probleme lösen

8.1.3. Entscheidungsfindung und Urteilsbildung

8.1.3.1. Verfügbarkeitsheuristik

8.1.3.1.1. Schätzung der Wahrscheinlichkeit von Ereignissen je nach ihrer Verfügbarkeit in der Erinnerung.

8.1.3.2. Framing Effect

8.1.3.2.1. Auswirkung der Art und Weise, wie ein Gegenstand oder Thema dargestellt wird.

8.1.3.2.2. Beispiel: 10% Todesfälle wird wie ein höheres Risiko als 90% Überlebenschance

8.1.3.3. Beharren auf Überzeugung

8.1.3.4. Fundamentaler Attributionsfehler

8.1.3.4.1. Tendenz, dass ein Beobachter bei der Analyse des Verhaltens eines Menschen den Einfluss der Situation unter- und den Einfluss der persönlichen Veranlagung überschätzt.

8.1.3.4.2. Beispiel: Jemand der angewiesen wird nett/ unfreundlich zu sein wird trotzdem als netter/ unfreundlicher Mensch eingeschätzt

8.2. Begriff

8.2.1. Mentale Gruppierung ähnlicher Gegenstände, Ereignisse, Ideen oder Personen

8.3. Prototyp

8.3.1. Typisches Beispiel für eine Kategorie. Wenn man neue Wahrnehmungen mit dem Prototyp abgleicht, kann man Wahrnehmungen schnell in Kategorien sortieren

8.3.1.1. Beispiel: Gesichter

8.4. Problemlösung

8.4.1. Algorithmus

8.4.1.1. Systematische, logische Regel oder Vorgehensweise, die garantiert zur Lösung des vorliegenden Problems führt.

8.4.2. Heuristik

8.4.2.1. Denkstrategie für effizientere Urteile und Problemlösungen. Schneller, aber auch fehleranfälliger als Algorithmen.

8.4.3. Problemtypen

8.4.3.1. Transformationsproblem

8.4.3.1.1. Turm von Hanoi

8.4.3.1.2. definierter Anfangs- und Zielzustand

8.4.3.2. Neuordnungsproblem

8.4.3.2.1. Anagramme

8.4.3.2.2. Alle Problemelemente sind vorgegeben. Allgemeine Beschreibung des Ziels ist vorgegeben. Problemelemente müssen zur Zielerreichung umgeordnet werden.

8.4.3.3. Induktionsproblem

8.4.3.3.1. Aus einzelnen Beobachtungen soll ein allgemeiner Schluss gezogen werden

8.4.3.3.2. Zahlenreihen beim Eignungstest

8.4.3.3.3. durch Induktion kann eine bekannte Problemstruktur auf ein neues Problem angewandt werden (Beispiel zwei Geschichten, Tumorproblem), dadurch werden Probleme effektiver gelöst

8.4.4. Hindernisse

8.4.4.1. Fixierung

8.4.4.1.1. Problem kann nicht aus neuem Blickwinkel betrachtet werden

8.4.4.2. Bestätigungsproblem

8.4.4.2.1. ist eine Lösung gefunden, welche richtig erscheint, so wird nicht weitergeprüft

9. Emotion

9.1. Definition

9.1.1. Komplexes Muster körperlicher und mentaler Veränderungen, darunter physiologische Erregung, Gefühle, kognitive Prozesse und Reaktionen im Verhalten als Antwort auf eine Situation, die als persönlich bedeutsam wahrgenommen wurde

9.2. 4 Ebenen

9.2.1. körperliche Veränderung

9.2.2. Verhalten

9.2.3. Kognition

9.2.4. Erleben

9.3. Theorien

9.3.1. James Lange

9.3.1.1. Reiz -> Erregung/Verhalten --> Interpretation --> Emotion

9.3.1.2. körperliche Veränderungen bedingen Emotionen

9.3.1.2.1. Beispiel: Wir sind traurig, wenn wir weinen

9.3.2. Schachter Singers Zwei Faktor

9.3.2.1. Reiz --> Erregung/ Verhalten --> Kognition --> Emotion

9.3.2.2. Kognition wirkt auf Emotion

9.3.2.3. der körperliche Zustand bestimmt, wie stark wir Emotionen empfinden

10. Motivation

10.1. Bereitschaft einen Aufwand zu erfüllen (Ausdauer)

10.2. muss ein Mindestmaß überschreiten (Aktivierung)

10.3. Muss höher sein für eine Handlung als für eine alternative Handlungsmöglichkeit (Richtung)

10.4. Motivationstheorien

10.4.1. Inhaltstheorien

10.4.1.1. Beispiel: Bedürfnispyramide nach Maslow

10.4.2. Prozesstheorien

10.4.2.1. Beispiel: Zielsetzungstheorie

11. Verhalten

11.1. Definition

11.1.1. Die Aktivität, durch die sich der Organismus an seine Umwelt anpasst. Durch Verhalten wirken Lebewesen auf ihre Umgebung ein. Nur Verhalten, nicht aber die inneren Prozesse, kann bei anderen Menschen direkt wahrgenommen werden.

11.2. Handeln

11.2.1. zielgerichtet, bewusst, geplant, beabsichtigtes Verhalten

11.3. Psychoanalyse

11.3.1. Menschliches Handeln entspringt biologisch festgelegten Trieben (z.B. Sexualtrieb, Hunger) und den Versuchen, individuelle Bedürfnisse und gesellschaftliche Anpassungszwänge in Einklang zu bringen

11.3.2. Sublimierung, Abwehrreaktion zwischen Ich, Über-Ich und Es

11.4. Behaviorismus

11.4.1. Wissenschaftlicher Ansatz, der das Feld der Psychologie auf messbares, beobachtbares Verhalten reduziert.

11.4.2. Verhalten soll vorhersagbar und kontrollierbar sein

11.5. Konditionierung

11.5.1. klassische Konditionierung

11.5.1.1. konditionierter Reiz / konditionierter Stimulus

11.5.1.2. Beispiel: Clickertraining

11.5.2. operante Konditionierung

11.5.2.1. Reiz-Reaktions-Assoziationslernen durch Konsequenzen

11.6. sozialer Kognitivismus

11.6.1. Menschen konstruieren eine subjektive Realität und reagieren auf diese persönliche Interpretation der Welt (anstatt auf objektive Reize).

11.6.2. Beispiel: Nachahmen der Eltern

11.7. Einstellungs-Verhaltens-Modelle