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Sturzprophlaxe by Mind Map: Sturzprophlaxe

1. Def.

1.1. Sturz: Ein Ereignis bei dem eine Person unbeabsichtigt auf den Boden oder einer tiefen Ebene aufkommt.

1.2. Sturzprophlaxe: Maßnahmen, um ein Stürzen und sturzbedingten Verletzungen vorzubeugen.

2. Gefährdete Pat.

2.1. sind Reaktionsfähigkeiten wie z.B. Arme strecken um sich abzufangen bei Gleichgewichtsverlust eingeschränkt ist das Risiko höher.

2.2. Alter über 70

2.3. Einnahme von mehr als 4 Medikamente

2.4. reduzierter Allgemeinzustand

2.5. Körperliche Behinderung

2.6. wahrnehmungsstörungen

2.7. Sehstörungen

2.8. Immobil und inaktiv

2.9. Post-Fall-Syndrom (Sturzphobie)

3. Folgen eines Sturzes

3.1. Hämatome

3.2. Prellungen

3.3. Oberschenkelhalsfraktur

3.4. Oberarmfraktur

3.5. Schulterfraktur

4. Sturzursachen erkennen

4.1. Personenbezogene Risikofaktoren

4.1.1. Depressionen

4.1.2. Kontinenzprobleme

4.1.3. Sturzangst

4.1.4. Beeinträchtigung funktionaler Fähigkeiten (ATL)

4.1.5. Beeinträchtigung sensomotorischer Funktionen und/oder der Balance (Gefähigkeit eingeschränkt)

4.1.6. Gesundheitsstörungen

4.1.6.1. Schwindel

4.1.6.2. kurzzeitiger Bewusstseinsverlust

4.1.6.3. ausgeprägte Schwäche

4.1.7. Kognitive Beeinträchtigung

4.1.7.1. Demenz

4.1.7.2. Desorientiertheit

4.2. Medikamentenbezogene Risikofaktoren

4.2.1. Antihypertensiva

4.2.2. psychotrope Medikamente(Rauschgift o. Rauschmittel)

4.2.3. Polypharmazie

4.3. Umgebungsbezogene Risikofaktoren

4.3.1. freiheitsentziehende Maßnahmen

4.3.2. Hindernisse auf dem Boden

4.3.3. geringe Beleuchtung

4.3.4. Inadäquates Schuhwerk

4.3.5. Veränderungen im Zimmer

5. Teufelskreis

5.1. Sturz

5.1.1. Verletzung

5.1.1.1. Angst

5.1.1.1.1. weniger Bewegung

6. Risikoeinschätzung

6.1. Skalen

6.1.1. einzelne Faktoren betrachtet

6.2. Situation einschätzen

7. Sturzprävention

7.1. 1. Pat. bei der Aufnahme im KH alles zeigen u. auf Besonderheiten hinweisen z.B. Stufen

7.2. 2. Pat. anleiten z.B gehen mit Infusionsständer

7.3. 3. Pat. lichtschalter und Klingel in die nähe legen.

7.4. 4. Veränderungen im Zimmer bei Möglichkeit morgens. So hat der Pat. tagsüber Zeit sich dadran zu gewöhnen

7.5. 5. Reaktion auf Arzneimittel beobachten

7.6. 6. Rutschfeste Matte in die Dusche

7.7. 7. Feuchtigkeit auf dem Badezimmer oder Zimmerboden beseitigen

7.8. 8. Pat. nicht Barfuß gehen lassen

7.9. 9. Geeignete Schuhe zum Mobilisieren

7.10. 10. Transfer einüben

7.11. 11. ausreichende Beleuchtung

7.12. 12. Bremsen z.B. Bett,Rollstühle feststellen usw.